Meiner!

Lange haben wir überlegt, ob es möglich ist, mit einem Auto hier zurecht zu kommen. Eigentlich schon. Alles wichtige, das man zum überleben braucht findet sich in der 3 km entfernten Stadt. Das ist eine Strecke, die ist mit dem Fahrrad leicht zu bewältigen. So habe ich letztes Jahr auch ganz euphorisch einen Fahrradanhänger gekauft, … den ich bisher zweimal benutzt habe…. War einfach zu unpraktisch. Für den Wocheneinkauf zu klein, um nur ein paar Teile zu kaufen zu aufwändig.

Es ging aber ganz lange gut, dass wir uns mit einem Auto so abgesprochen haben, dass ich nur dann weg konnte, wenn der Herr Papa Feierabend hatte. Aber zum Beginn dieses Schuljahres änderte sich dann der Stundenplan des Papas und wir konnten wegen lange andauernden Schneefalls und nicht befahrbarer Radwege mal eben 5 Wochen nicht zum Kinderturnen, was unsere Kleine eher doof fand. Auch alle weiteren Termine waren für mich eher schlecht zu organisieren. Wir saßen hier fest. Was aber rückblickend nicht ganz so schlimm war, wir hatten ja den jungen Hund und den hätten wir eh nicht so lange allein lassen können.

Doch der Hund wurde größer, dann kam noch die Pleite mit den Taxiunternehmen dazu, außerdem möchte man auch einfach mal etwas weiter fahren, als ein paar Kilometer und immer vom Wetter abhängig zu sein ist nicht meins. So stand für mich fest, dass das zweite Auto kommen musste. Da wir ja nun aber bekannterweise dabei sind, ein Haus zu renovieren, sieht es mit dem nötigen Kleingeld nicht ganz sooo rosig aus und ich hatte mir eine Kaufpreisgrenze gesetzt, die uns trotz laufender Baukosten nicht ruinieren würde. Naja und spätestens, wenn ich im Oktober wieder richtig arbeiten gehe, müsste ja eh ein zweites her.  Lange Rede, kurzer Sinn: Nach langer Suche habe ich nun endlich einen fahrbaren Untersatz gefunden und was soll ich sagen? Es war bisher eine der besten Entscheidungen des Jahres, auch wenn er ein klein wenig teurer war, als meine gesetzte Grenze. Jedesmal, wenn ich meinen Kleinen sehe, steht ein breites Grinsen in meinem Gesicht und unsere Tochter fährt lieber mit Mamas Bulli, statt mit Papas BMW!

Und jetzt darf ich präsentieren: Mein erstes „eigenes“ Auto: 🙂

Unser Bulli :)

Unser Bulli 🙂

Ja, lacht nur! Das war auch meine erste Reaktion, aber wir sind schon beste Freunde!

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2 Antworten zu Meiner!

  1. Nike schreibt:

    Ha, ich kenne das Modell! Das fährt meine Tante auch seit einer Weile als Familienkutsche, äußerst empfehlenswerte Wahl!!! Besonders gut finde ich persönlich ja, dass es kein übertrieben großes Auto ist, aber man sich trotzdem nicht „quetschen! muss, wie sonst manchmal bei typischeren Kleinwagen!
    Grüße
    Nike
    (Und ÄTSCH, dass die Kleien lieber bei Dir mitfährt, hehe ; ))

  2. nispi schreibt:

    Ja, unser „Schnuffel-Puffel-Bulli“ (O-Ton Kind) ist echt ein Raumwunder. Ich war heute das erste Mal mit ihm in Kiel und habe auf Anhieb einen Parkplatz gefunden, in den ich mit dem Großen nie reingepasst hätte und auf dem Rückweg haben wir direkt mal noch beim Dänen zugeschlagen und vier Kinder-Gartenstühle mit passendem Tisch gekauft und hatten noch wahnsinnig viel Platz im Wagen.
    Hach, ich mag ihn 🙂

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